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In ihren Bildern und Skulpturen beschäftigt sich die US-amerikanische Künstlerin Anne Chu vorwiegend mit historischen Themen, wobei sie westliche und asiatische Kulturkreise in Dialog setzt. Sie bedient sich der Geschichte und aktualisiert sie im Hinblick auf eine zeitgenössische Rezeption: Schwebende „Putti“ aus glasierter Keramik sind römischen Fresken entlehnt. Ein auf eine römische Skulptur bezogener lebensgroßer Torso aus Nickel-Silber etwa gemahnt an die Sterblichkeit des Menschen. Farbige Zeichnungen ergänzen das skulpturale Ensemble formal und inhaltlich – ein irritierendes Gesamtkunstwerk, das unentwegt zwischen Gegenwart und historischer Vergangenheit changiert.