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Josef Dabernig
Panorama
In einem über die Jahre zur Obsession gesteigerten Ritual dient das Panorama dem Künstler Josef Dabernig zur Befragung von Analogien zwischen Film und Fotografie, Bildraum und Bildfläche sowie der Phänomenologie eines Objekts oder Orts. Dabernig wählt hierzu Sportplätze als Untersuchungsobjekte. Wie kaum eine andere kulturell geprägte Struktur gleichen sich diese Orte auf der ganzen Welt in Form und Ausmaß – sie stehen für den Begriff der Freizeit. Sportplätze sind allerdings auch aufgeladene Orte der Versammlung, des Sieges und der Niederlage. In ihrem Umfang erinnert die Sammlung mit Aufnahmen aus Ländern wie Brasilien, Ukraine, Ägypten oder Italien bereits an ein Nachschlagewerk, das Zeit und Raum linear lesbar werden lässt.