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Ob in alpiner, städtischer oder arktischer Umgebung, Stefano Cagol betrachtet das Signal als universelle Sprache, die politische, geografische und symbolische Grenzen überschreitet. In seinen Projekten und Performances verbindet der italienische Künstler Licht, Feuer, Ritual und Technologie zu beeindruckenden Szenarien, in denen er die Beziehung der Menschheit zu Ressourcen, Ökologie und Umwelt untersucht und dabei die soziale Relevanz zeitgenössischer Kunst aufzeigt. Der Schwerpunkt dieser Publikation liegt auf Cagols wegweisenden Performances in Brixen, Wolfsburg, Kairo und andernorts. Sie spürt damit einem Kontinuum nach, das seinen Anfang mit Signal to the Future (2020) nahm und sich zu We Own the Futures (2025) weiterentwickelte. Diese beiden Projekte hatten globale Reaktionen zur Folge und erregten über Fernsehen und internationale Medien die Aufmerksamkeit von jeweils mehr als 435 beziehungsweise 250 Millionen Betrachter:innen weltweit. Durch umfassende visuelle Dokumentation und kritische Essays werden diese Arbeiten in den größeren Kontext eines Œuvres eingebettet, das von den dringlichen Debatten um das Anthropozän und die damit verbundenen planetaren Belastbarkeitsgrenzen geprägt ist.
Mit Beiträgen des Künstlers, Veit Loers, Timothy Morton, Emanuele Quinz und anderen.
Veranstaltungshinweis
09.05.–22.11.2026
Teilnahme an der Biennale von Venedig 2026. Stefano Cagol repräsentiert dort den kleinen Inselstaat Nauru.