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Volker Schrank löst in seinen Fotografien die Beichtstühle aus dem sakralen Raum, dem sie ursprünglich zugehören. Freigestellt vor monochromen Hintergründen in kräftigen Farben, die an mittelalterliche Bleiglasfenster erinnern, erscheinen sie zugleich vertraut und entrückt.
Doch ein Beichtstuhl ist – so abstrakt und losgelöst er auch gezeigt wird – kein bloßes Möbelstück, sondern ein zutiefst emotionsgeladener Ort. In Schranks Bildern werden die Beichtstühle zu entrückten Objekten, patiniert von Geschichten und Erfahrungen, die weit über ihre Funktion als Schauplatz von Sündenbekenntnis und Absolution hinausweisen.
Die weltweit von Volker Schrank fotografierten Beichtstühle schweigen beredt. Was jene, die sie freiwillig aufsuchten oder aufsuchen mussten, in ihnen gesagt, gebeichtet oder erfahren haben, bleibt ihr Geheimnis.